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MEDIENRESONANZ 2001


Diyalog Theaterfest 2001
Zum 6. Mal


10.10.-3.11.2001
im Ballhaus Naunynstrasse
Naunynstr 27,10977 Berlin
Tel: 2588-6646/47
Fax:2588-6655
Reservierungen:2588-6644
eMail. Diyalog.fest@berlin.de

Veranstaltungskalender

Mittwoch, 10. Oktober 2001
20.00 Uhr
Eröffnungsfeier
Beiträge werden simultan türkisch/deutsch übersetzt
Unsere Gäste: die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Forschung und Kultur, Frau Adrienne Goehler, der Türk. Botschafter in Berlin, Herr Osman Korutürk, Herr Özcan Mutlu, der Leiter des Umut Evi İstanbul, Herr Yusuf Kulca, die Regisseurin von ´Sabaha Az Kala´, Frau Nesé Erçetin Atakan, Volker Bartz u.a. Büffet:Hasir Restaurant Anschließend Musik

Freitag, 12. Oktober 2001
Samstag, 13. Oktober 2001
Jeweils 20.00 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2001
17.00 Uhr
"Sabaha Az Kala" Ein musikalisches Jugendstück über die Straßenkinder in İstanbul
in türkischer Sprache
"Sokaklarda yaşayan ve çalışan çocuklar…Özellikle Doğu, Güneydoğu Anadolu´dan büyük şehirlere göç eden, çoğu fakir, çok çocuklu ailelerden gelen bu çocukların sayısı her gün dahada artıyor…Ailelerin eğitim ve gelir düzeyinin çok düşük olması, üvey anne ve baba sorunu, dayak, cinsel tacizler çocuğu sokağa götüren çok önemli nedenlerden bazıları…"

"Kinder, die auf der Strasse leben und arbeiten… Die Zahl der Kinder, die vor allem aus dem Osten und Südosten der Türkei, aus Anatolien, in die Großstädte flüchten, nimmt von Tag zu Tag mehr zu… Mangelhafte Betreuung und finanzieller Notstand vonseiten der leiblichen Eltern oder Stiefeltern, Schläge und sexueller Missbrauch sind nur einige der wesentlichen Gründe, welche die Kinder auf die Strasse treiben…"

Regie: Neş´e Erçetin Atakan
Musik: Selim Atakan
Choreographie: Eftal Gülbudak
Kareographie: Selçuk Borak
Dekor: Nurullah Tuncer
Kostüm: Aysel Doğan
Licht: Nurullah Tuncer
Effekte: Ersin Asar
Kontakt: Yusuf Kulca
Darsteller: Metin Cekmez, Mehmet Avdan, Rahmi Elhan, Betül Kizilok, Zümrüt Erkin, Emrah Özertem, Cengiz Tangör, Serdar Orcin, Esra Ede, Nurcan Özcan, Serhan Arslan, Gürol Güngör, Meltem Ercivan, Gizem Yilmaz, Begüm Cetin, Canan Tugberk, Eftal Gülbudak, Hamdi Gültekin, Tugrul Arsever, Özge Borak, Onur Özcan, Didem Özkum, Bengisu Özenel, Nurkan Dikmen, Hüseyin Tuncel, Ezgi Celik, Esra Ünal, Seyda Kaya, Melis Duhbaci, Mert Büke, Secil Türkkan, Melike Karaagacli, Ertürk Erkek, Ceren Tasci, Nilay Kilinc, Gökce Sevim

Montag, 15. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Katalog des Großstadtlebens", von und mit Issei Ogata, Japan
Stand-up
Issei Ogata, der "Woody Allen Tokios, fällt dadurch auf, dass er nicht auffällt. Er ist zierlich, agil, höflich, bescheiden. Ein Dutzendgesicht, ein Durchschnittstyp. Auf Tokios Strassen wird er nicht erkannt. Aber alle Japaner kennen seinen Namen. Issei Ogata verdiente als Bauarbeiter seinen Lebensunterhalt. In dieser Zeit fing er an, Theaterstücke zu schreiben und sie aufzuführen. Seit Mitte der 80er Jahre wurden ihm für seine Kunst alle wichtigen Preise und Ehrungen zuerkannt. Mit seinem Soloprogramm ist er in etlichen Großstädten bereits aufgetreten. Dreihundert Alltagssituationen umfasst sein "Katalog des Großstadtlebens". Ogata gelingt es, mit wenigen Mitteln völlig unterschiedliche Charakterbilder zu entwerfen. Ein neuer Kammstrich, ein neues Accessoire, reichen für die Verwandlung zwischen den einzelnen Szenen aus. Mit freundlicher Unterstützung japanischer Botschaft

Dienstag, 16. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Theatersport" Theatergruppe Omayra, Leitung Nurkan Erpulat
Publikum
"Bayanlar, Baylar! Gösterimize hoşgeldiniz. Sizi şimdi nelerin beklediğini belki bilmiyor olabilirsiniz ya da bu gün neler oynayacağını… ama üzülmeyin biz de bilmiyoruz." Omayra Gençlik Sahnesinin belli olan tek metnini siz de okumuş bulunuyorsunuz. Bundan sonrası oyuncuların ve seyircilerin yaratıcılıkları sayesinde ortaya çıkacak. Doğaçlama Tiyatrosunun en sevilen formu olan Tiyatro Sporu, iki ayrı takımın çeşitli sahneleri seyircilerden aldıkları yardımlarla oynamalarından oluşuyor. Seyirciler, bir yandan oynayacak sahneyi, olayı, teatral formunu ya da oyuncuların hangi duyguyla oynamaları gerektiğini vs. belirlerken, her etap sonunda puansal bir değerlendirme de yapıyorlar.

"Sehr geehrte Damen und Herren! Willkommen zu unserer Vorstellung. Sie mögen keine Ahnung haben, was Sie heute Abend erwartet oder welches Stück aufgeführt wird?… Seien Sie nicht traurig; wir wissen es auch nicht." Getreu diesem Motto wird die Omayra-Theatergruppe den Abend gestalten. Das Publikum spielt dabei eine wesentliche Rolle. Es wird bei diesem "Theater-Sport" die Bühne, den Inhalt und die Rollen der Schauspieler selbst vorgeben und somit sowohl die Regie wie auch die Kritik übernehmen.

Mittwoch, 17. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Koppstoff", von Feridun Zaimoğlu, PREMIERE
in deutscher Sprache

Frauen türkischer Herkunft, die in Deutschland geboren, hier aufgewachsen oder immigriert sind, berichten über ihr Leben in Deutschland. Über ihr Anderssein, durch das sie tagtäglich mit Respektlosigkeit und Unverständnis konfrontiert werden, ihre Kunstsprache "Kanaka Sprak", ein Gemisch aus Muttersprache, Deutsch und Fantasiewendungen, ihre Gefühle und Gedanken in bezug auf ihr Leben in Deutschland. Ausgewählte Monologe/Statements werden mit Tanz, Musik und Gesang begleitet, damit die Sprache auch in Bildern gegenwärtig ist. Diese Statements, die eine Art Zeugenaussagen sind, auf die Bühne zu holen, ist nicht nur mein Bedürfnis, sondern ein Muss, um den Vorurteilen, dem Schubladendenken und der diskriminierenden Arroganz, Respektlosigkeit und dem Rassismus in Deutschland entgegenzuwirken. Şükriye Dönmez

Regie: Şükriye Dönmez
Darsteller: Şükriye Dönmez, Hülya Duyar

Donnerstag, 18. Oktober 2001
20.00 Uhr

"Die ausgehungerte Bestie und die roten Schuhe"
in deutscher und türkischer Sprache Ein Mädchen kann dem Charisma seiner roten Schuhe nicht widerstehen. Trotz der Drohungen vonseiten der alten Ziehmutter und der Dorfbewohner zieht es die verbotenen roten Schuhe ein weiteres Mal an. Ein Geist verflucht das Mädchen zum lebenslangen Tragen der Schuhe und zum ewigen Tanzen. Es kann seinem Hungertod entkommen, indem es sich die FÜße abhacken lässt.

Idee/Konzept: Dilruba Saatci
Regie: Manoel Maurer
Darstellerin: Dilruba Saatci
Am Klavier: Philip Hochstrate
Dramaturgie: Hülya Karci
Choreographie: Dilruba Saatci
Licht: Dincer Bayram
Ton: Uwe Weghart

Freitag, 19. Oktober 2001
Samstag, 20.Oktober 2001
Jeweils 20.00 Uhr
"Huysuz İhtiyar-Der mürrische Alte" von Oğuz Aral
in türkischer Sprache
Müşfik Kenter´in, "Huysuz İhtiyar" isimli tek kişilik oyunu ilgiyle izleniyor. Yılların oyuncusu, karikatürist Oğuz Aral´ın kendi hayatını konu alan "Huysuz İhtiyar" ı, mizahi bir üslupla yorumluyor. Uzun süredir birlikte çalışarak ilginç oyunlar hazırlayan Müşfik Kenter - Oğuz Aral ikilisinin işbirliğini Oğuz Aral şöyle yorumluyor: "Sanırım bu "Huysuz İhtiyar" oynuyla Müşfik benim giderayak gönlümü almak istedi. 40 yıl ben onu sahneye çıkardım. şimdi o beni sahneye çıkarıp oynuyor. Üstelik iltimas geçiyor, keşke onun oynadığı gibi biri olsaydım"…

Müşfik Kenter spielt im Ein-Mann-Stück "Huysuz İhtiyar" den bekannten Comic-Zeichner Oğuz Aral und dessen Lebensgeschichte. Oğuz Aral, der "Huysuz İhtiyar" selbst geschrieben hat, meint zur Zusammenarbeit mit Müşfik Kenter: ıch glaube, Müşfik wollte mir mit seiner Rolle "Huysuz İhtiyar" eine Freude machen. Seit 40 Jahren schreibe ich für ihn Stücke und bringe ihn auf die Bühne. Nun hat er mich auf die Bühne geholt. Überdies übertreibt er positiv, denn ich wünschte, ich wäre so, wie er mich spielt"…

Regie, Bühnenbild: Oğuz Aral
Darsteller:Müşfik Kenter
Musik:Buğra Uğur
Kenter Tiyatrosu İstanbul

Sonntag, 21. Oktober 2001
15.00 Uhr
"Cöp Canavarı" Schattentheater aus İstanbul
in türkischer Sprache
O da ne! Karagöz bir pet şişe atıyor denize … Bir hışımla fırlıyor, denizin dibinden "Çöp Canavarı" ve Karagöz´ün karşısına dikiliveriyor…

"Das Müll-Ungeheuer"
Was soll das? Karagöz schmeißt eine Pet-Flasche ins Meer. Wutentbrannt springt das "Müll-Ungeheuer aus dem Wasser und bäumt sich vor Karagöz auf…

Von und mit: Cengiz Özek

Sonntag, 21. Oktober 2001
20.00 Uhr
Festival der Strassenmusikanten
Holen wir die Musik der Strasse auf die Bühne Überall auf der Welt treffen wir sie. Die meist unbekannten Straßenmusikanten lassen uns mit ihrer Musik für eine kurze Weile den Alltag vergessen. Sie sind alle herzlich eingeladen, die Musiker an diesem Abend tatkräftig zu unterstützen.

Montag, 22. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Colour Seven", Performales Laboratorium Berlin
Tanz, Musik, Bilder
Das "performale Laboratorium" ist eine freie Assoziation internationaler Künstlerinnen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik und Videokunst. Basis für die Choreographie von "Colour Seven" ist der japanische Butho-Tanz, jede Bewegung nach außen ist Ausatmen, jede Bewegung nach innen Einatmen. Dies ist auch der Rhythmus, dem die Musiker und die Videobilder folgen. Musik und Licht-Bilder leiten mit einer klaren Symbolik durch eine Aufführung, in der die Zuschauer teils Protagonisten, teils Akteure sind.

Art Director & Choreografie: Kurt Knäpper, Berlin
Tänzer: Nina Siller, Berlin Şafak Yüreklik, Berlin/Türkei Silvana Busso, Argentinien Carola Zuniga, Chile André Scioblowstri, Oldenburg Juliane Pempelfort, Potsdam
Musik: Orbital Dolphins/Frank Wortmann, Dirk Woite, Heidrun Selbig/Cello
Videoprojektion: Emanuelle Sanchez
Dias & Doku: Ute Freitag



Dienstag, 23. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Antigone", nach Jean Anouillh PREMIERE
Deutsch/Türkisch/Französisch /Tanz, Masken
Als Ausgangsbasis verwenden die Darsteller die Antigone des Jean Anouillh. Diese Version bezieht sich auf den antiken Mythos und die sophokleische Antigone, versetzt die Konflikte jedoch stärker auf die individuelle Ebene, indem der Chor von nur einer Person gesprochen wird und seine Themen in den Figuren verhandelt werden. Die Masken als Mittel des Spiels demaskieren gleichzeitig, da sie Rollenverhalten gesondert hervorheben, Gesten verdeutlichen. Das Aufsetzen der Maske und der Eintritt des Schauspielers in den Rahmen des Spiels, trennt die Realität und erÖffnet den Raum der Fiktion.

Regie: Yüksel Yolcu
Darsteller: Yılmaz Atmaca, Sylvie Krause-Grégoire, Alexandra Madincea, Tanja Watoro
Dramaturgie: Halina Rasinski Compagnie Yunus

Mittwoch, 24. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Traditionelles aus Anatolien - Modernes aus Berlin"
Musik
Die in Berlin lebenden Baglama-Spieler Nevzat Akpınar und Haydar Kutluer werden neben ihren eigenen Kompositionen eine vielfältige Auswahl aus der traditionellen Musik darbieten. Neben die zahlreichen Instrumental-Stücke werden sich ebenso viele Lieder gesellen, die von Haydar Kutluer gesungen werden. Die beiden jungen Musiker, die in ihrer Musik alle mit Baglama verwandten Instrumente (wie divan, tanbura, cura) spielen, werden von einem kleinen Ensemble unterstützt, bestehend aus Kontrabass, Ud, Percussion und Kaval.

Musiker: Nevzat Akpınar, Bağlama Haydar Kutluer, Bağlama, Gesang, Martin Lillich, Kontrabass
Nuri Karademirli, Ud
Thanassis Zotos, Percussion
N.N., Kaval

Donnerstag, 25. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Drei Meinungen über einen Tod", von Mina Asadi
in persischer Sprache
Frauen in verschiedenen Verhältnissen zu Männern (Mutter, Ehefrau, Geliebte, Tochter, …) erzählen in 10 verschiedenen Bildern über "ihre" Männer. Frauen, welche die Dominanz des Mannes zu genießen scheinen, die sich in einem Teufelskreis aus Selbsthaß, Eifersucht und Masochismus befinden, aus einer Sicht der Welt vom unteren Ende. Das Verhältnis der Frau zum Mann als ein "Über-ich" wird in diesem Stück mit Hilfe von Sprache und Tanz beleuchtet.

Regie: Niloofar Beyzaie
Darstellerinnen: Hermin Eshghi, Sahel Bedrud, Parvaneh Hamidi
Bühnenbild und Kostüme: Niloofar Beyzaie Theater Daritsche Frankfurt

Freitag, 26. Oktober 2001
20.00 Uhr
Murathan Mungan
(Eine Podiumsdiskussion)

Samstag, 27. Oktober 2001
20.00 Uhr
"ÇöplÜk", Birikim Halk Sahnesi, PREMIERE
in türkischer Sprache
"Çöplük kendisini oluşturan nesnelerin uyumsuz birlikteliğinin kaosudur. İnsan gibi … Nasıl çöplük insanın bir parçasıysa, insan da çöplüğün bir parçasıdır. Biri neyse diğeri de odur. Ne bir fazla ne bir eksik. Çöplüğün büyüdüğü, yükseldiği yerde yaşam vardır. Belleğinde, çürümenin başladığı bir yaşam… Çöplük Tanrının insanı, insanın da yarattığı Tanrıyı tanıyabileceği biricik yerdir. Ya da insanın kendi pisliğinden kurtulmasından öte, pisliğin insandan kurtulduğu yerdir çöplük …"

"Müll ist das Chaos des Zusammenlebens von Menschen. Müll und Mensch gehören zusammen. Keiner kann ohne den anderen. Wo sich Müll anhäuft, da gibt es auch Leben; Leben, das wie Müll vergänglich ist. Die Müllhalde ist ein Ort, an dem Gott seine Geschöpfe erkennt und die wiederum ihren Gott. Ein Ort, an dem sich der Mensch des Mülls oder etwa der Müll sich des Menschen entledigen kann…"

Schriftsteller : Turgay Nar
Regie : Nihat Bozkurt
DarstellerInnen: Mehtap Demir, Erhan Yıldırım, Taylan İnce, N.Kemal Sari, u.a.
Licht&Ton : Önder Baykul, Ayhan Sarigöl
Kostüm: Dudu Yüzer
Bühnenbild: Eflatun Acaroglu, Nihat Bozkurt und Techniker
Halkla iliskiler: Ayfer İnci Bali, Birsel Altan

Montag, 29. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Dil, Kültür ve Yeni Kuşaklar-Eine Podiumsdikussion über die Sprache, Kultur und junge Generation" mit Wissenschaflern aus der Türkei und Deutschland
Düzenleyen: Cumhuriyet Gazetesi Berlin Temsilciligi ve Diyalog Moderation Güner Yüreklik

Dienstag, 30. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Çalan Söyleyen Birinci Nesil" "Lieder der ersten Generation" Musik

Mittwoch, 31. Oktober 2001
20.00 Uhr
"Zwei Fliegen auf einem Gleis", Club Real
In deutscher Sprache
Niederösterreich in den Sechziger Jahren; ein unzeitgemäßer Graf, auf dem Weg zu einem Duell, trifft in einer gespenstischen Eisenbahn auf den Dampflokomotivführer Georg, der mit seinem Zug auf die entgegenkommende Elektrolok zurast. In dem grotesken Theaterstück des österreichischen Autors Wolfgang Bauer wird die Todesfahrt zweier begeisterter Kartenspieler zu einer Metapher für die Überwindung des Todes durch die menschliche Leidenschaft. Club Real ist eine Gruppe österreichischer Künstler, die seit einem Jahr in Berlin zusammenarbeiten.

Regie: Georg Springer
Darsteller: Christoph Theußl, Christian Lessiak

Donnerstag, 1. November 2001
20.00 Uhr
"Ödenmeyecek! Ödemiyoruz!", Ankara Sanat Tiyatrosu
in türkischer Sprache
"Ödenmeyecek! Ödemiyoruz!" 1974 yılında yazılıp sahnelendi. İtalyan halk tiyatrosu geleneğinin neredeyse tüm Özelliklerini taşır. Varoşlarda yaşam mücadelesi veren işçilerin öyküsüdür. Semt kadınları, süpermarketlerdeki sürekli yapılan zamlara karşı bir eylem düzenleyerek ödemeleri eski fiyattan yapmak ister…

"Es wird nicht bezahlt! Wir werden nicht bezahlen!" von Dario Fo wurde1974 im italienischen Volkstheater aufgeführt und handelt vom Überlebenskampf der Arbeitern in den Vorstädten, vom Aufstand ihrer Frauen gegen die fortwährenden Preiserhöhungen der Supermärkte…

Von Dario Fo
Regie: Ö.Levent Ülgen
Assistenz Altan Gördüm
Koordination: Yılmaz Demiral
Licht/Effekte: Murat Atmis, Osman Kaya, Bora Balci
Bühne: Hakki Gültekin
Kostüme: Ahmet Yıldız
Darsteller: Serap Kiran Öner, Cavidan Polatkan Artüz, Vahide Gördüm, Özlem Evren, Fulya Kocak, Meltem Gülenc, Pinar Güntürkün, Derya Sahin, İraz Keskin, İpek Türktan, Erol Demiröz, Ö.Levent Ülgen, Hakan Güven, Murat Demirbas, Ferhat Büküs, Hasan Tanay, Emre Sen, Engin Alpates, Mehmet Dostay Ugras Kaplan, Harun Güzeloglu

Freitag, 2. November 2001
20.00 Uhr
edurchmgleichcquadrat
Tanz
Die Basis der Zusammenarbeit von Canan Erek und Christian Messer wird vom künstlerischen Austausch über Bewegungs- und Klang-Qualitäten getragen. Durch die gemeinsame Regiearbeit entwickeln, verwandeln, verweben sich beide Ausdrucksformen zur gezeigten Inszenierung. Das Stück erschließt sich dem Zuschauer und Zuhörer in der Wirkung des spielerischen Miteinanders. Auch wenn sich die ursprünglich abstrakten Überlegungen immer wieder zu konkreten Anspielungen … in der Choreographie und Komposition formen, bleibt allein der sinnliche Gesamteindruck maßgebend für das Verständnis. Versatzstücke aus dem Gopak der Gajaneh-Suite von Aram Iljitsch Chatschaturjan Ovid, Metamorphosen, Liber V, Verse 632-638 & 426-437

Regie: Canan Erek & Christian Messer
Choreographie/Tanz: Canan Erek
Komposition/Musik: Christian Messer
Raum/Technik: Alexander Roessner
Licht: Florian Arnholdt
Kostüm: Christophe Linéré

Samstag, 3. November 2001
21.00 Uhr
Abschlussfest mit Erkin Koray
Rockmusik türkisch
Erkin Koray adı insanın aklına tamamen kendine mahsus bir gitar çalış ve söyleyiş tarzı yanında, coğunlukla "İLK"leri getiriyor. Türkiye´de Rock Müziği´ni ilk uygulayan kişi olmakla birlikte - çok ilginçtir - sazı da ilk elektro-bağlama yapan odur. Son "İlk"íse, çok değil, birkaç yıl önce başlattığı, şimdi çığ gibi büyüyen "Rock-Bar" modası… "Zaten gelecekti… Ama, ben başlattım yine de…!" diyor "Erkin Baba", her zamanki alçak gönüllü haliyle.

Erkin Koray ist der Gründer der ersten Rockband in der Türkei. Seit 1957 begeistert er mit seinen unvergesslichen Liedern wie "Fesupanallah", "Esterabim", "Arap Saçı", "Krallar" usw. nicht nur die Rockfans unter uns. Er gilt in der Türkei als der "Vater des Anatolischen Rock".

Samstag, 3. November 2001
Preisverleihung Karikatur-Wettbewerb Thema: "Multi-Kulti im täglichen Leben"
Veranstalter : Akrep

AUSSTELLUNG während Diyalog-Theaterfestival

Der Maler Ercan Arslan wird während der Dauer des Festivals in sämtlichen Ladenschaufenstern - für Passanten gut sichtbar - auf der Oranienstrasse Leinwandbilder ausstellen. Bilder, die aus seiner neuen Schaffensphase stammen, werden eine Einheit bilden. Parallel zu Ercan Arslans "Straßenausstellung" werden weitere seiner Werke in den Räumen des Ballhaus Naunynstrasse zu sehen sein. Kunst wird zum Alltag und ist allgegenwärtig. Menschen sollen Kunst nicht nur in Museen oder Galerien begegnen, sondern mitten im Leben. Kunst darf nicht tabuisiert werden. Ercan Arslan