10 Jahre Diyalog TheaterFest 2005
8.11. - 26.11.2005
im Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27, 10997 Berlin-Kreuzberg
Tel.: 030 - 3474 59847
Fax: 030 - 
3474 59855
Email: diyalog.fest@berlin.de
Site: www.theater-diyalog.com
Reservierungen: 030-347459844





Veranstaltungskalender




Dienstag, 8. November
19.00 Uhr

Empfang im Roten Rathaus für geladene Gäste
Redebeiträge von
Frau Staatssekretärin Monika Helbig
Herr Mehmet Ali İrtemçelik, Botschafter der Türkischen Republik
Frau Cornelia Reinauer, Bürgermeisterin des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg
Musik: Zigan-tzigan

Freundlicherweise stellen uns das Restaurant Hasır und die Firma EFES Pilsener Bier, Deutschland, Speisen und Getränke zur Verfügung.


Donnerstag, 10. November
20.00 Uhr

YANSIMALAR, Sufi-Musik aus İstanbul

Zwei der wichtigsten Vertreter der Sufi-Musik, Aziz Şenol Filiz und Birol Yayla sind seit ihrer Zeit an der Technischen Universität İstanbul (Staatliches Konservatorium) ein unzertrennliches Team. Nach den ersten Gehversuchen in der traditionellen türkischen Musik entstanden Anfang der 90er Jahre die Gruppen ´Yansımalar` und ´Bab-ı esrar` (Tor zu einer geheimnisvollen Welt).
Anfang des neuen Jahrtausends brachten sie ihr neues Album ´serzeniş` heraus, unterstützt durch die Musiker Nezih Yeşilnil und Engin Gürkey. Sie erlangten durch ihre Musik Bekanntheit über die Grenzen der Türkei hinaus. In Zusammenarbeit mit Süren Asaduryan und Yansımalar entstand das Album ´Vuslat. Mit ihrem letzten Album ´Pervane` haben sie einmal mehr ihre Eigenständigkeit und Individualität fernab von kommerziellem Zwang  unter Beweis gestellt.

Sufi müziğin en önemli temsilcilerinden Aziz Şenol Filiz ve Birol Yayla İ.T.Ü Devlet Konservatuarı’nda birlikte aldıkları eğitim  sürecinden bu yana hiç ayrılmadılar. Geleneksel müzikle başlayan müzik hayatlarında bu birliktelikten 90’lı yılların başında ‘Yansımalar‘ ve ‘Bab-ı esrar’ (sırlar kapısı) doğdu. 21. yüzyıla adımlarını ‘serzeniş’ albümüyle attıklarında Nezih Yeşilnil ile Engin Gürkey de yanlarındaydı. Müzikleriyle Türkiye’nin sınırlarını aştılar ve Süren Asaduryan ve Yansımalar ‘Vuslat’ta buluştular. Son olarak ‘Pervane’ ile daha da çoğaldılar, büyüdüler sadelik ve durulukla... Yansımalar, ‘dayatılan bunca sığlığa rağmen’ kendi müzikleriyle karşımızda...

Aziz Şenol Filiz – Ney (Rohrflöte)
Birol Yayla – Tanbur und Gitarre
Nezih Yeşilnil - Kontrabass
Engin Gürkey – Percussion

Dauer: ca. 2 Std. / Pause
Eintritt: 15/12 €
Türkei

www.yansimalar.com



Freitag, 11. November
20.00 Uhr

İstanbul Sokak Çocukları İçin Bir Akşam
Ein Abend für die Straßenkinder in İstanbul
mit Tanz, Theater, Musik und Literatur
Eröffnungsrede Herr Yusuf Kulca, Vorsitzender des ´Umut Çocukları Derneği` İstanbul

Es waren die heftigen Wellen, welche die vielen Seesterne des Nachts an die Klippen schlugen. Ein älterer Mann wurde dabei beobachtet, wie er sich der zu einem kleinen Berg angesammelten Seesterne annahm und sie Stück für Stück an eine sichere Stelle im Meer zurücktrug. Auf die Frage „Du kannst doch nicht alle Seesterne retten! Warum mühst du dich so ab? Siehst du nicht, wie sinnlos dein Vorhaben ist?“, antwortete der Alte, ohne seine Arbeit zu unterbrechen: “Ich kann gewiss nicht alle Seesterne retten. Aber dieser Seestern in meiner Hand wird durch mein Handeln gleich weiterleben!“

Gece denizin yükselmesiyle kıyıya vuran yüzlerce deniz yıldızı küçük bir tepecik oluşturmuştu. Yaşlıca bir adam henüz can çekişmekte olan deniz yıldızlarını tek tek alarak yeniden ait oldukları yere denize atmaya çalışıyordu. Oradan geçmekte olan birisi adamın ne yaptığına baktı bir süre, sonra yaklaşıp adama çıkıştı: “Tüm deniz yıldızlarını kurtaramazsın ki! Boşuna uğraşıyorsun. Yaptığın şeyin bir yararı olmadığını görmüyor musun?” Yaşlı adam deniz yıldızlarını denize atmaya bir an bile ara vermeden cevap verdi: “ Evet, hepsini yaşama döndüremeyeceğim. Ama şu elimde tuttuğum deniz yıldızı için bir anlamı var. O biraz sonra yaşamaya devam edecek!”

mit
Aykut Kayacık, Hürdem Riethmüller, Neco Çelik, Hussi Kutlucan, Şükriye Dönmez, Nizamettin Namidar, Yüksel Yolcu, Emine Sevgi Özdamar, Hilmi Sözer, Özay Fecht, Tayfun Bademsoy, Aziza A., Meray Ülgen, Nevzat Akpınar, Şiir Eroğlu, Pınar Erincin, Erhan Emre, İsmail Şahin, Serpil Turhan, Adnan Maral, Tamer Yiğit, Sema Poyraz, Luk Piyes, Hasan Ali Mete, Ayhan Sönmez, Nurkan Erpulat, Ercan Durmaz, Yılmaz Atmaca, Türkiz Talay, Bülent Tezcanlı, Turgay Ayaydınlı, Recai Hallaç, Ali Yiğit, Neza Selbus u.v.a.

Moderation : Evren Şekerci
Leitung : Hülya Duyar
Veranstalter: Diyalog, Outreach, Radio Multikulti, mpool

Dauer: 2,5 Std. / Pause
Eintritt: 5 €
In deutscher und türkischer Sprache
Türkei / Deutschland



Samstag, 12. November
20.00 Uhr

Tol - Devrim vaktiyle bir ihtimaldi ve çok güzeldi
Tiyatro Oyunevi, İstanbul
Von Murat Uyurkulak

Genç yazar Murat Uyurkulak, 78 kuşağının gözünden İstanbul’dan Diyarbakır’a bir tren yolculuğu süresince yakın tarihimizi gözler önüne seriyor. 12 Eylül kuşağından Yusuf’la 68 kuşağından bir şairin arayışı.
12 Eylül askeri darbesiyle yavaş yavaş hesaplaşılmaya başlandığı günümüzde sahnelenen oyunda, 30 yılda üç darbe yaşayarak genç kuşağını işkence tezgahlarında harcayan Türkiye’de genç olmanın acılarına tanık oluyoruz. Hepimize tanıdık gelen kahramanlık, çaresizlik, arkadaşlık, aşk, dayanışma gibi yaşanmışlıklar usta tiyatrocu Mahir Günşiray’ın  duru bakış açısıyla seyirciye sunuluyor. Böylesine sancılı, henüz konuşulmadan modası geçmiş sayılan bir tarihi ancak tiyatro anlatımlarının da ötesinde bir anlatımla seyrederek yeniden hatırlamamız mümkün olabilir.

Der junge Schriftsteller Murat Uyurkulak erzählt aus der Perspektive der 78er Generation. Auf einer Zugreise von İstanbul nach Diyarbakır gibt er uns einen Einblick in die jüngere türkischen Geschichte. Sie Sinnsuche eines Dichters der 68er Generation und einem Vertreter aus der 78er Generation, in einer Zeit, in der sich die Menschen in der Türkei intensiv mit dem Militärputsch 1980 auseinandersetzen; es zeigt die Brutalität der Ereignisse auf, die den Militärputschen 1960, 1971 und 1980 folgten. Junge Menschen waren immer Leidtragende dieser Ereignisse. Uns allen sind Erzählungen über Heldentum, Ausweglosigkeit, Freundschaft, Liebe und Nächstenliebe bekannt. Der Ausnahmedarsteller Mahir Günşiray bringt uns diese durch sein Schauspiel nahe.
Die Darstellung dieser schmerzvollen türkischen Vergangenheit hilft dem Zuschauer, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und sich gleichzeitig an die Ereignisse zu erinnern.


Bühnenfassung & Regie: Mahir Günşiray
Mit: Mahir Günşiray, Güven İnce
Bühne: Claude Leon
Ton & Musik: Ümit Kıvanç
Licht: Yüksel Aymaz
Regieassistenz: Ayça Damgacı

Dauer: 2 Std. / Pause
Eintritt: 12/10 €
In türkischer Sprache
Türkei

www.tiyatrooyunevi.com

Sonntag, 13. November
20.00 Uhr

TEATRO DELUSIO
Ein Theaterstück von Paco Gonzalez, Björn Leese, Hajo Schüler und Michael Vogel
Eine Koproduktion der Arena Berlin, Theaterhaus Stuttgart und
Flöz production

TEATRO DELUSIO spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Während vorne hinten wird und hinten vorne, während auf der Bühne, die man nur ahnen kann, alle theatralen Genres - von der opulenten Oper, über wildes Degengefecht bis zu kaltblütiger Kabale und heißblütiger Liebesszene - dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein. Drei unermüdliche Helfer, die von den strahlenden Sternen der Bühne nur durch eine spärliche Kulisse getrennt sind und doch Lichtjahre entfernt um ihr Glück kämpfen: Der sensible und kränkliche Bernd sucht Erfüllung in der Literatur, findet sie jedoch plötzlich in Person der verspäteten Ballerina. Bobs Sehnsucht nach Anerkennung treibt ihn zu Triumph und Zerstörung. Ivan, Chef der Hinterbühne, will die Kontrolle im Theater nicht verlieren, verliert dabei aber alles andere ... Ihr Leben im Schatten der Scheinwerfer verbindet sich immer wieder auf wundersame Weise mit der glitzernden Welt des Scheins. Plötzlich stehen sie selber auf den berühmten Brettern, die ihre Welt bedeuten ...

Mit: Hajo Schüler, Paco Gonzalez, Björn Leese
Regie und Bühne: Michael Vogel
Kostüme & Design: Elisieu R. Weide
Masken: Hajo Schüler
Licht: Reinhardt Hubert
Ton: Dirk Schröder
Produktionsassistenz: Gianni Bettucci, Dana Schmidt

Dauer: 80 Min. / ohne Pause
Eintritt: 15/12 €
Deutschland / Spanien

www.floez.net



Montag, 14. November
15.00 Uhr

Roksana und die sieben Hürden des Fliegens
Schatztruhe Berlin, unter der Leitung von Mithra Zahedi
Ein Theaterstück von Sharifeh Banihashemi
Ab x bis 99 Jahre

Roksana findet einen verletzten Vogel. Sie nimmt ihn zu sich und pflegt ihn, bis es ihm besser geht. Eines Tages kommt eine Bettlerin (eine Fee) zu ihr und stellt fest, dass der Vogel bald sterben wird, weil er nicht mehr fliegen kann. Roksana hatte ihm die Flügel gestutzt. Um dem Tod ihres geliebten Vogels Einhalt zu gebieten, muss sie nun sieben schwere Aufgaben lösen.
Am Ende ist sie zwar glücklich über ihren Vogel, der nun wieder fliegen kann, zugleich aber spürt sie eine große Sehnsucht nach seiner Nähe...
 
Das Stück bedient sich verschiedener Motive aus abend- und morgenländischer Kultur. Da steht der iranische Dichter Attar („Konferenz der Vögel“) ebenso Pate wie die Geschichte aus 1001 Nacht und der griechische Ikarus-Mythos. Eingebettet in diese Metaphern muss Roksana Ausdauer, Tapferkeit , Eigenständigkeit, Selbstvertrauen und Freimut beweisen, um Liebe und Freiheit begreifen zu können.

Mit:
Dauer:
Eintritt: 7/5 €
Vorwiegend in deutscher Sprache, ........
Deutschland / Persien

Dienstag, 15. November
20.00 Uhr

Heimaten
Eine Eigenproduktion der Jugendtheatergruppe NaunynRitze

Ein Kind hat Heimweh, ein merkwürdiger Mann sammelt Koffer und sechs junge Menschen tragen Geschichten vom Weggehen und Ankommen mit sich.
Das Kind stellt Fragen und die Koffer öffnen sich: Erinnerungen und Lebensstationen werden erzählt, persönliche Wendepunkte werden sichtbar. Alle begeben sich auf Spurensuche nach einem besonderen Ort: dahin, wo man willkommen ist und sich heimisch fühlt,  wo man erkannt und verstanden wird oder auch dorthin, wo man fragt: warum ausgerechnet hier?

In „Heimaten“ wird  das Thema  „Heimat“ und seine mögliche Mehrzahl  beleuchtet. Sieben junge  Schauspieler/innen und ein Kind bringen eigene Erfahrungen ein. Mit ihren verschiedenen nationalen und kulturellen Wurzeln öffnen die SpielerInnen in der Szenencollage ihre eigene Sichtweise auf das Thema und erzählen sehr unterschiedliche Heimatgeschichten. 

Stückentwicklung/Regie: Eva Streitberger
Mit: Bülent Edes, Fernando Anivarro Canquin, Sohel Golmohammadi, Jule Kohl, Jose Sepulveda Parraguez, , Sasun Sayan, Pınar Sönmez und  Eda İslamoğlu
Licht: Andreas Boguth
Kostüme: Gerlinde Jungblut

Dauer: 70 Minuten / Pause
In deutscher / türkischer und spanischer Sprache
Eintritt: 7/5 €
Kreuzberg



Mittwoch, 16. November
20.00 Uhr

Edith Piaf – Liebe und Chansons
Stadttheater Cöpenick

Ein Theaterabend von Regina Nitzsche

Edith Piaf – allein das Nennen dieses Namens lässt Augen leuchten und die Erinnerung an die ungewöhnliche Stimme einer ungewöhnlichen Frau wach werden, die wie kaum eine andere europäische Künstlerin Legende geworden ist.
Die Kraft und Leidenschaft, die sie mit und in ihren Liedern ausgedrückt hat, haben die kleine Pariserin unsterblich gemacht. Die Berliner Schauspielerin Regina Nitzsche ist in das Leben der Piaf eingetaucht und zeigt ein Programm, das die Chansons des Spatzen von Paris mit Lebendigkeit und Witz unter die Haut gehen lässt.

Regie: Frieder Venus
Mit: Regina Nitzsche und André Nicke

Dauer: 90 Min. / ohne Pause
Eintritt: 12/10 €
In deutscher Sprache
Deutschland

www.stadttheatercoepenick.de



Donnerstag, 17.November, 11.00 Uhr

Sonntag, 20. November, 15.00 Uhr

Kiekebuk – Die Suche nach dem geheimen Buch
Tanzcompany Tateki
Ein Tanztheaterstück für Kinder ab 6 Jahren

Ein gewöhnlicher Tag im Buchladen Kiekebuk: die Kinder kommen, um in den Büchern zu stöbern, der alten Dame in ihrem Laden bei der Arbeit zu helfen und sich von ihr neue Geschichten vorlesen zu lassen.
Plötzlich taucht ein geheimnisvolles Buch auf, welches die Kinder nicht anrühren dürfen. Als die Dame es auch noch versteckt, ist die Neugier nicht mehr zu bremsen und es beginnt eine lustige und spannende Suche nach dem geheimen Buch. Kiekebuk ist eine abenteuerliche Reise durch die Welt der Geschichten und der Fantasie ...

Idee, Konzept & Choreogr. Urfassung: Verena Krajewski, Irene Moffa
Neufassung: Verena Krajewski
Tanz und Spiel: Nina Ihlenfeld, Anna Kistel, Verena Krajewski, Katja Keya Richter, Florentine Schara, Annett Wernitzsch
Bühnenbild, Kostüm: Tateki, Jana Krasnukova
Musik-Auswahl: Verena Krajewski
Komposition / Interpreten: United Future Organisation, Carlos Gardel, Hugo Diaz, Don Ari, O´Tachalai
Ton / Licht: Martin Pilz
Fotos: Andreas Pein

Dauer: 45 Min. / anschl. haben die Kinder die Möglichkeit, zusammen mit den Darstellern „dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen“
Eintritt: 7/5 €
In deutscher Sprache
Deutschland


Freitag und Samstag, 18. und 19. November
20.00 Uhr
 
Salıncakta İki Kişi – Spiel zu Zweit
von William Gibson
Tiyatro Kedi, İstanbul

New York, 2004 ... büyük umutların dayanılmaz hayalkırıklarının kenti ... Cennet ile cehennemin iç içe yaşadığı böylesi bir metropolde, yaşamlarını sıfırlamak ve belkide birlikte yeniden kurmak isteyen İki Kişi... Hayatın o güne kadar onlara giydirdiği elbiseleri çıkarmak, soluk almak ve yıllar sonra ilk kez kendi istediklerini, kendi kararlarını, kendi seçtiklerini yapmak isteyen İki Kişi. Kurallarla koşullarla örülü duvarları duygularının salıncağıyla havalanarak aşmak isteyen İki Kişi ...

New York, 2004 ... die Metropole der großen Hoffnungen und der unerträglichen Enttäuschungen. Die Geschichte zweier Personen, deren Hoffnung es ist, in einer Stadt, wo Himmel und Hölle zusammenkommen, das Alte hinter sich zu lassen um gemeinsam einen Neuanfang zu wagen ... Die Geschichte zweier Personen, deren Bestreben darin besteht, das enge Kleid, das ihnen das Leben webte, abzustreifen, durchzuatmen, um endlich ihre eigenen Entscheidungen und ihre eigene Wahl zu treffen. Der Versuch zweier Personen, mit der Schaukel, gestrickt aus ihren Gefühlen, die Wand der Regeln und Gesetze zu durchbrechen ...

Neubearbeitung: Hakan Altıner
Mit: Nurseli İdiz und Hakan Altıner
Regie: Hakan Altıner
Übersetzung: Sevgi Sanlı
Bühne: Figen Soysal
Licht-Design: Yüksel Aymaz
Produzentin: İpek Kadılar Altıner

Dauer: 2 Std.15 Min. / Pause
Eintritt: 12/10 €
In türkischer Sprache
Türkei

www.tiyatrokedi.com


Dienstag, 22. November
20.00 Uhr

1001 Arabian Eyes
Theatergruppe G86B

In 1001 Arabian Eyes wird das Verhältnis zwischen Krieg und Religion thematisiert und dem Zuschauer in Form von Comics, Fernsehreportagen und O-Tönen präsentiert. Jedoch geht dieses Stück über eine rein politische Problematisierung hinaus, indem es seine Figuren individuelle psychologische Prozesse durchlaufen lässt. Die Zeitreise ist nicht nur anschaulicher Lern- und Erkenntnisprozess auf geschichtlicher und gesellschaftlicher Ebene, sondern auch eine Suche nach der Bedeutung des einzelnen Individuums. Erst durch Selbsterkenntnis ist das Individuum in der Lage, überindividuelle Zusammenhänge zu verstehen. Der Einzelne wird aus der Anonymität herausgehoben, der Einfluss, den das Subjekt auf den Verlauf der Geschichte nimmt, gestärkt.
Trotz der Ernsthaftigkeit der in 1001 Arabian Eyes behandelten Themen gleitet das Stück nie ins Pathetische, vielmehr wird mit viel Humor erzählt, spielerisch werden populäre Formen wie Comics mit ernsthaften Themen verknüpft. Denn G86B wollen an die Stelle eines rein intellektuellen, abstrakten Theaters ein verständliches, unterhaltsames und politisches Theater setzen.

Buch & Regie: Ahmed Shah
Produzent: Frank Hill
Schauspieler: Nico Seifried, Susanna Berivan, Christoph Mortagne, Robert Rating, Angie ??, Ahmed Shah, Friederike Meindl
Sounddesign: Dorian Wunderlich, Atilio Menderez
Artwork: Ernesto Lopez Guevara
Video: Frank Gerhardt
Licht: David Grimaud

Dauer: 2 Std. / Pause
Eintritt: 12/10 €
In deutscher und englischer Sprache
Pakistan / Frankreich / Argentinien / Berlin

www.g86b.de


Aufführungsort: Werkstatt der Kulturen

Mittwoch, 23. November
20.00 Uhr

Alvaro Solar
IBERICUS - Nicht alle Wege führen nach Rom

Es ist die Geschichte eines jungen, verkannten Musiker-Genies, das auszieht, um diesen Zustand zu ändern. Das Ziel: Rom, und zwar das dortige Colosseum. Ibericus landet letztlich am Ziel seiner Träume, wenn auch nicht unbedingt so, wie er sich das gedacht hat. Doch bis dahin vergehen viele Jahre, eingezwängt in gut 90 Minuten köstlicher Komödie.
Er wird von Piraten geraubt, auf dem Sklavenmarkt verkauft, muss als römischer Legionär anheuern, gerät als Cäsars Soldat in die Hände der grausamen Germanen, wo ihn die Liebe befällt. Und dann kommt es, wie es kommen sollte: Ibericus hat seinen großen Auftritt in Rom.
Wer nun meint, für alle diese und noch viel mehr Menschen und Tiere sei eine gigantische Bühne und ein ebenso gigantisches Personal notwendig, liegt nicht ganz richtig. Eigentlich braucht es dazu nur ein paar Quadratmeter dieser die Welt bedeutenden Bretter und einen Schauspieler, der nicht nur sein Fach perfekt beherrscht, sondern der absolute Komik-König ist, wenn er auf der Bühne steht!

„Solar ist ein moderner Geschichten-Erzähler, dem man ewig zuhören möchte!“, Süddeutsche Zeitung
„Ein Name, den man sich lustvoll hinter die Ohren schreiben muss“, Baseler Zeitung, Schweiz
„Eine Explosion, die das Firmament des Festivals erschütterte“, El Llanquihue, Puerto Montt, Chile

Regie: Peter Kaempfe
Autorin: Francesca De Martin
Co-Autor: Ferruccio Cainero
Musik / Lieder: Alvaro Solar
Technik: J. Pablo Alvarado
In Zusammenarbeit mit der Werkstatt der Kulturen

Dauer: 100 Min. / Pause
Eintritt: 12 / 8 Euro
Chile / Deutschland

www.alvarosolar.de



Donnerstag, 24. November
20.00 Uhr

kohle kohle
Spreebühne, Berlin

Ein musikalisches Theaterstück über eine türkische Familie, die in Kreuzberg einen Kohleladen betreibt: Die Mutter, die in ihrem Kohleladen wie eine Königin thront und von dort aus alle Familienbelange regelt. Ihr Sohn, also ein Vertreter der zweiten Generation in Deutschland, befindet sich im Spannungsfeld zwischen Bandenkriegen, Drogen und familiären Verpflichtungen. Sein Vater erzählt lakonisch von den Ländern, den Projekten und Geschäftsideen, in und an denen die Familie sich versucht hat ... Interviews bilden das Ausgangsmaterial für große und kleine Geschichten, dramatische Verwicklungen und stille Momente.

Autor/Regie: Volker Meyer-Dabisch
Choreographie: Robin Puell
Komposition: Wolfgang Böhmer
DarstellerInnen: Hülya Duyar, Aziza A., Ayhan Sönmez, Heinrich Rolfing, Aykut Kayacık

Dauer: 90 Min.
Eintritt: 12/10 €
In deutscher Sprache
Türkei / Deutschland


Freitag, 25. November
20.00 Uhr

TRAUM, von und mit Dan Puric
Nationaltheater ´I.L. Caragiale`, Bukarest

Dan Puric hat bei Meistern wie Trajan Aelenii, Malou Josef und Sandu Fayer gelernt. Er ist ein hervorragender Stepptänzer und ein begnadeter Pantomime. Allein das reicht schon, um ein Solo-Programm auf die Beine zu stellen, das das Publikum begeistert. Doch Dan Puric ist noch mehr: Ein erstklassiger Clown mit einem Hang zur Selbstironie und ein überzeugter Anhänger des Schwarzen Humors. Der Körperkünstler überrascht immer wieder mit seiner Vielseitigkeit und Ausdruckskraft und seiner großartigen Improvisationskunst. Mit seinem skurril-grotesken Auftreten erinnert dieser Mann an den größten Meister der Pantomime aller Zeiten, an Charlie Chaplin. Dan Puric wurde für seine Solo-Darbietungen bereits in Städten wie Budapest, Wien, Venedig, Frankfurt, Zürich, Marseille, Belfast, New York, Kairo, Sydney, Melbourne, Quebec u.a. mit „standing ovations“ und mit wichtigen Auszeichnungen, so z.B. mit dem ´UNITER Prize`, dem ´Prize of International Association of Theatre Critics, Romanian Section`, ´Prize of International Theatre Program of Chicago`, mit dem ´International Mime Festival, St Croix, Suisse, UNESCO Prize` beehrt.
Er liebt die Menschen mit ihren Unzulänglichkeiten, will nicht provozieren oder polemisieren. Wir sind überzeugt, dass er auch in Berlin sein Publikum unterhalten, überraschen und verzaubern wird!

Licht-Design: Alexandru Gabi Petrescu

Dauer: 80 Min. / ohne Pause
Eintritt: 15/12 €
Rumänien


Samstag, 26. November
Diyalog Abschlussfest, ab 22.00 Uhr