Teatro Instabile, Berlino
Eine Sarabande aus tragisch-komisch-grotesken
Sketchen mit einer Frau, die sich - in Süditalien zwischen
Entwicklungsland und Postindustrialisierung
- in drei Frauen auf der Suche nach sich selbst verwandelt.
Die drei Frauen sind die Lebensgefährtin
eines Unternehmers, die Frau eines Camorristen
und die eines Lokalpolitikers. Alle suchen nach einer
Möglichkeit der Emanzipation in einer zerrütteten
Welt, die in einer virtuellen Gegenwart still steht
und weder Vergangenheit noch Zukunft kennt.
Wat zum Teufel is denn Emanzipation? Was bedeutet
sie in der Paarbeziehung, in einem ständigen
Austausch maskierter Egoismen, in der Arbeitswelt,
in der Familie, in der Gesellschaft?
90 Min. ohne Pause
Eintritt: 10 / 8 Euro
in neapolitanischer und italienischer Sprache
mit deutschen Übertiteln
Buch und Regie:
Carmela Santoro in
Zusammenarbeit mit
Davide Compagnone
Bühne und Kostüme:
Carmela Santoro
Sonett: Salvatore
D‘angelo
Musik: Letti Sfatti
Videoinstallation „Napoli
Assediata“: Gruppe Underworld
Übersetzung: Domenica
Dell‘aversana
Übertitel:
Roberta Patricelli
Mit freundlichen Unterstützung
der Stadt S.
Arpino